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Entsprechend unserer erzieherischen Ziele - Selbstständigkeit und Verantwortung - sind unsere Schüler in alle wesentlichen Entscheidungsprozesse demokratisch mit eingebunden.
So wählt jede Klasse Klassenräte, die sich regelmäßig im Schülerrat mit der Schulleitung treffen. Hier werden gemeinsam Regeln festgelegt, Anträge eingebracht, Konflikte besprochen und Projekte geplant.
An der wöchentlichen "Drehscheibe", bei der sich Vertreter des Kollegiums, der Elternschaft und des Schulträgers zur Besprechung treffen, können Schüler/-innen bei Bedarf jederzeit teilnehmen.
In einem langen Prozess wurden so die "Goldenen Regeln" erarbeitet. Verstöße dagegen führen zu Konsequenzen: Meist überlegen sich die Schüler einen Dienst für die Gemeinschaft. Es gibt keine Strafen im herkömmlichen Sinn, wir setzen auf eine friedliche Lösung von Konflikten. Die Streitschlichterausbildung, die unsere Sozialpädagogin durchführt, ist ein wichtiger Baustein in der Erziehung zur sozialen Verantwortung.
Großes Engagement zeigen viele Schüler in ihrer eigenen – preisgekrönten – Firma „kids@work“ und im groß angelegten Erdkinderprojekt "Natur und Wirtschaft".
Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen, lernen unsere Schüler/-innen von Anfang an:
Im täglichen Morgenkreis planen die Schüler ihren Tagesablauf. Wem die Wahl für bestimmte Inhalte noch schwerfällt, wird vom Lehrer beraten.
In einem Tagebuch notieren schon Grundschüler ihre tägliche Arbeit. Die älteren Schüler reflektieren täglich zusätzlich die Qualität ihrer gemeisterten Aufgaben und ihr eigenes Arbeitsverhalten.
Themen für Referate, Projekte, Stufenarbeiten und für die Große Abschlussarbeit suchen sich die Schüler/-innen selbst.
Unter verschiedenen Lernfeldern (z.B. in Religion und Ethik) wählen die Kinder und Jugendlichen nach Thema und Interesse.
Die "IzELs" (Informationen zum Entwicklungs- und Lernprozess) - unsere besonders ausführliche Form eines Zeugnisses - bearbeiten die Schüler/-innen zunächst jeweils selbst. Nach einem individuellen Reflexionsgespräch mit den verschiedenen Lehrkräften entsteht dann erst der endgültige Bericht an die Eltern.
Ohne Angst lernen die Schüler so ihre individuellen Stärken und Schwächen richtig einzuschätzen.
In "FLGs" (Freiwilligen Lerngruppen) bereiten sich die Schüler/-innen auf Übertritte und Abschlüsse vor. Lehrkräfte unterstützen sie hierbei.

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Hannah Breucker (linkes Bild) schuf als „Große Arbeit“ ein Sitzmöbel, für das sie sich vom spanischen Architekten und Designer Antonio Gaudí anregen ließ. Im rechten Bild sieht man Adrian Wolf, der sich selbst ein Teleskop gebaut hat, mit dem er den Mond beobachten kann.
Bilder: Kempter|Wertinger Zeitung |
Unsere Achtklässler präsentieren ihre Abschlussarbeiten – sechs Monate intensive Mühe liegen hinter ihnen.
Jugendliche rennen aufgeregt durch die
Gänge. Ein paar sitzen vor den noch leeren
Stuhlreihen des Forums und basteln an einem
PC herum; andere streichen um die
kleinen Tische, auf denen Mappen, Werkzeuge
und Modelle liebevoll drapiert sind.
Dazwischen größere und kleinere Werkstücke:
Eine Holzbank, eine Schaufensterpuppe
in einem schwarzen Bolerokleid, ein restaurierter
Roller, ein Kochbuch. Die Abschlussarbeiten
der Neuntklässler der privaten
Montessori-Volksschule, die in wenigen
Minuten präsentiert werden sollen.
Um den gesamten Artikel aus der Wertinger Zeitung vom 3. März 2007 zu lesen, klicken Sie bitte hier:
>>Höhepunkt im Montessori-Schuljahr - Bericht aus der Wertinger Zeitung vom 3. März 2007
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